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THEORETISCH-PRAKTISCHE KURSE

- Kann die AIM ihre Seminare nicht am Freitag/Samstag anbieten?
Die AIM hat sich aus verschiedenen Gründen (z.B. Verfügbarkeit von Räumlichkeiten) entschieden, Ihr Kursangebot am Wochenende zu machen. Dies ist bekannt, wenn ein Interessent mit der AIM einen Weiterbildungsvertrag abschliesst. Diese Regelung soll auch weiterhin so bleiben – abgesehen von wenigen Ausnahmefällen (z.B. eine Referentin kann ihre Veranstaltung nur am Freitag und Samstag durchführen).

- Wie oft kann man bei Kursen fehlen?
Im Falle eines nachgewiesenen wichtigen Verhinderungsgrundes (z.B. Krankheit, Hochzeit, Bereitschaftsdienst) erhalten Sie von uns einen Gutschein, um die versäumte Veranstaltung (oder eine andere Ihrer Wahl) kostenlos nachholen zu können. Voraussetzung ist allerdings, dass Sie der Geschäftsstelle (Frau Egli) vor oder unmittelbar nach Eintritt des entsprechenden Ereignisses (max. 7 Tage nach Versäumen der Veranstaltung) informieren und einen Nachweis der Verhinderung beifügen. Unabhängig von dieser Gutscheinregelung können Sie im Rahmen der 4-jährigen Weiterbildung (PsychologInnen) insgesamt an 4 Wochenenden fehlen (im Rahmen der 3-jährigen Weiterbildung - Ärzte - an 3 Wochenenden). Diese Fehlzeiten gleichen Sie durch extern besuchte und für die VT-Weiterbildung relevante Veranstaltungen aus (z.B. extern besuchte Seminare, Kongresse). Es können jedoch ausschliesslich extern besuchte Veranstaltungen anerkannt werden, wenn diese durch qualifizierte Fachpersonen durchgeführt wurden (PsychologInnen mit Masterabschluss oder ÄrztInnen). Über die Anerkennung entscheidet die AUG (Anträge sind via Geschäftsstelle an die AUG zu richten).
Zusätzlich können Sie einmalig einen kostenlosen Gutschein bei der Geschäftsstelle anfordern, falls sie an der Teilnahme einer Veranstaltung verhindert sind (ein Grund der Abwesenheit muss für diesen Fall nicht angegeben werden).

- Für Seminare, die in Ferienzeiten (oder „Brückentagen“) stattfinden, sollten Gutscheine abgegeben werden.
Die AIM organisiert nie Veranstaltungen während Wochenenden an oder um offizielle Feiertage (z.B. Weihnachten, Ostern, Pfingsten). Während der Monate Juli und August werden ebenfalls keine Seminare angeboten. Die AIM Weiterbildung wird überregional durchgeführt und viele Teilnehmende kommen aus unterschiedlichen Kantonen. Da die einzelnen Kantone teilweise recht unterschiedlich die Schulferienzeiten regeln, kann auf diese von Seiten der AIM leider keine weitere Rücksicht genommen werden. Auch kann die AIM leider keine Rücksicht auf sogenannte Brückentage legen.

- Wie lange sind Gutscheine gültig?
Gutscheine gelten bis max. 1 Jahr nach Beendigung des letzten Semesters im Rahmen eines mit der AIM abgeschlossenen Weiterbildungsvertrages (PsychologInnen: 1 Jahr nach Ablauf des 8. Semesters; ÄrztInnen: 1 Jahr nach Ablauf des 6. Semesters).

- Was passiert, wenn ich nur an 1 Seminartag teilnehmen kann? Bekomme ich das ganze Seminar (2 Tage) bescheinigt?
Es kann nur 1 Seminartag bescheinigt werden (8 Credits; tatsächliche Anwesenheit). Alle oben genannten Regelungen betreffend Abwesenheit behalten Gültigkeit.

- ÄrztInnen und PsychologInnen weisen aufgrund ihrer unterschiedlichen Studieninhalte verschiedene Wissensinhalte zu Beginn der Weiterbildung auf. Wie damit umgehen?
Beide Berufsgruppen haben natürlich unterschiedliche Eingangsvoraussetzungen für eine Qualifikation zum späteren Psychotherapeuten/zur späteren Psychotherapeutin. Diese Unterschiedlichkeit wirkte sich - nach unserer Einschätzung über mehr als 15 Jahre AIM Weiterbildung - fast immer positiv aus, im Sinne eines guten und fruchtbaren Austausches zu Sicht- und Herangehensweisen an Psychotherapie und einer guten kooperativen interdisziplinären beruflichen Zusammenarbeit. Voraussetzung ist allerdings, dass sich beide Berufsgruppen in ihrer Eigenständigkeit respektieren und Wert schätzen und bereit zu einer „guten“ Kooperation sind. Nach unseren Erfahrungen nivellieren sich, bei entsprechendem Engagement und Motivation, diese Eingangsunterschiede im Verlauf der Weiterbildung. Die AIM organisiert gerne – falls von einem Weiterbildungsgang gewünscht – Kurse zu berufsgruppenspezifischen Themen, falls sie in das Gesamtcurriculum passen.

- Reihenfolge der Seminare wirkt nicht immer optimal aufeinander abgestimmt und scheint manchmal eher Referenten orientiert.
Die AIM lädt renommierte, meist international ausgewiesene Referenten zu den jeweiligen Themen ein. Die Programmplanung erfolgt i.d.R. knapp 1 Jahr vor Beginn der 1. Veranstaltung eines Jahresprogramms (insgesamt ca. 60-70 Veranstaltungen). Die Veranstaltungen für einen Weiterbildungsgang (WG) folgen einem genau definierten Curriculum; jeder WG erhält jedoch i.d.R. auch neue, bisher im Rahmen der Weiterbildung noch nicht angebotene Kurse zu aktuellen Themen; dies auch vor dem Hintergrund, um  die Teilnehmenden unserer Weiterbildung auf dem neuesten Stand von Forschung und Therapieanwendung zu halten. Bei einer derart komplexen Planung und der nicht uneingeschränkten Verfügbarkeit ausgewiesener Referenten, kann leider nicht immer gewährleistet werden, dass jedes Seminar zu einem bestimmten Thema immer in derselben zeitlichen Abfolge jedes WG angeboten werden kann. Wir nehmen dies aber bewusst in Kauf, um die hohe Qualität der Kurse weiterhin zu bieten.

- Seminarunterlagen werden manchmal zu spät zur Verfügung gestellt.
Die Geschäftsstelle (Frau Egli) nimmt ca. 4 Wochen vor Durchführung einer Veranstaltung mit jedem Referenten Kontakt auf und informiert ihn u.a., dass die AIM gerne im Vorfeld der Veranstaltung Seminarunterlagen an die Teilnehmenden weiter leitet. Nun obliegt es jedem Referenten zu entscheiden, ob er diese Möglichkeit in Anspruch nehmen will oder lieber Handouts während eines Kurses verteilt. Falls digitalisierte Unterlagen bei der Geschäftsstelle eintreffen, werden diese unmittelbar an einen WG weiter geschickt. Die AIM kann hier keinen weiteren Einfluss nehmen.

- Wann werden die Semesterbestätigungen zu den Kursen (Gesamtbescheinigung zu allen Kursen eines Semesters) und verschickt?
Semesterbescheinigungen Kurse:
- Sommersemester, ca. Juli / August
- Wintersemester, ca. März / April         
Der Versand der entsprechenden Bescheinigungen setzt jedoch voraus, dass die AIM die jeweiligen Unterlagen durch die Dozenten zeitnah erhält und dass die in Rechnung gestellten Gebühren für das jeweilige Semester beglichen wurden.

- Wird die Anwesenheit bei Seminaren kontrolliert?
Es liegt für jeden Seminartag getrennt eine Unterschriftenliste auf in die sich jeder Teilnehmende eintragen muss (incl. Unterschrift). Die Semesterbescheinigung (Anzahl bescheinigte Stunden) orientiert sich ausschliesslich an diesen Listen. Jeder Teilnehmende ist selbst verantwortlich auf der ausliegenden Liste zu unterschreiben. Falls eine Unterschrift fehlt, können die entsprechenden Stunden ausnahmslos nicht bestätigt werden.

- Müssen Teilnehmende der Weiterbildung Parkplatzgebühren an den jeweiligen Veranstaltungsorten bezahlen?
Ja, die AIM hat darauf keinen Einfluss.

- Ist es möglich, die Seminarabfolge individuell zu gestalten?
Für jeden Weiterbildungsgang werden i.d.R. 4 Kurse pro Semester fest angeboten. Gerne leiten die Mentoren Vorschläge zu bestimmten Themen oder Referenten an die AIM-Leitung und die WEB weiter.
Im 7. und 8. Semester kann ein Weiterbildungsgang (gesamthaft) einen Schwerpunkt setzen (z.B. Psychotische Erkrankungen; Verhaltensmedizin; Substanzmittelmisbrauch) und diesen bei der AIM-Leitung / WEB beantragen. Auch können dabei gewünschte Referenten und Themen genannt werden. Die AIM prüft dann die Berücksichtigungsmöglichkeit dieser Vorschläge im Rahmen des gesamten Curriculums. Entsprechende Vorschläge müssen der AIM spätesten bis April des vorhergehenden Jahres vorliegen.



SUPERVISION

- Kann ich die gesamte Einzelsupervision bei assoziierten Lehrtherapeuten für Verhaltenstherapie absolvieren?
I.d.R. werden max. 50% der notwendigen Einzelsupervision bei ass. Lehrtherapeuten für VT anerkannt, da diese keine Fallbegutachtungen durchführen können.
Wir raten nachdrücklich davon ab, bei einem ass. Lehrtherapeuten die Supervision als Erstsupervisor zu beginnen.

- Kann Kleingruppensupervision auch bei assoziierten Lehrtherapeuten für Verhaltenstherapie durchgeführt werden?
Dies ist i.d.R. leider nicht möglich. Kleingruppensupervision wird bei ordentlichen Lehrtherapeuten für Verhaltenstherapie absolviert.

- Zeige ich bei meinen Supervisionssitzungen Videoaufzeichnungen mit den von mir behandelten Patienten?
Ja, pro Kleingruppensupervisionseinheit (25 Credits) ist mindestens 1x eine Videosupervision einzubringen. Dies ist auf dem Bescheinigungsblatt vom Supervisor explizit zu bestätigen.
(gilt nur bei Weiterbildungsbeginn ab WS 14/15, 27. WG)

- Wie viele Stunden Einzelsupervision kann ich an einem Tag absolvieren?
Die AIM anerkennt pro Tag max. 3 Einheiten (=Credits à 45 MIn). Bei einer begründeten Notwendigkeit,  mehr Einheiten zu absolvieren, ist vor Beginn ein entsprechender Antrag an die AIM zu stellen.

- Wie viele Stunden Kleingruppensupervision kann ich an einem Tag absolvieren?
Die AIM anerkennt pro Tag max. 5 Einheiten (=Credits à 45 MIn).

- Wird Supervision bei meinem Vorgesetzten oder bei Angehörigen anerkannt?
Max. 25 Credits (à 45 Min.) werden anerkannt, wenn sie bei direkten Vorgesetzten absolviert wurden. Eine Anerkennung von Supervision bei nächsten Angehörigen (Partner, Eltern, Kinder, Geschwister) ist nicht möglich.

- Kann ich beim selben Lehrtherapeuten zur gleichen Zeit Selbsterfahrung und Supervision absolvieren?
Eine zeitgleiche (parallele) oder überlappende Durchführung von Selbsterfahrung und Supervision (Einzel und/oder Gruppe) beim gleichen Lehrtherapeuten ist nicht möglich und kann nicht anerkannt werden.

- Wird die (Kleingruppen-) Supervision bei psychologischen und ärztlichen Psychotherapeuten absolviert?
Die AIM geht davon aus, dass jede der beiden Berufsgruppen aufgrund ihres jeweiligen Ausbildungshintergrundes und ihres spezifischen Berufsfeldes unterschiedliche Erfahrungen und Kompetenzen einbringen kann. Deshalb erscheint es wünschenswert, dass die Teilnehmenden der AIM Weiterbildung Supervisoren beider Berufsgruppen wählen.

- Wie werden Fehlzeiten bei der Kleingruppensupervision geregelt?
Im Falle eines nachgewiesenen wichtigen Verhinderungsgrundes (z.B. Krankheit, Hochzeit, Notfalldienst) informieren Sie bitte unmittelbar vor oder nach Eintritt des Ereignisses die Geschäftsstelle (Frau Egli); sie wird dann versuchen, eine andere Gruppe zu finden, damit Sie die versäumten Stunden kostenlos nachholen können. Falls dies wegen fehlender Kapazitäten nicht möglich ist, erstatten wir Ihnen anteilsmässig die Kleingruppensupervisionssitzungen und Sie kümmern sich selbständig um einen Ersatz (z.B. Einzelsupervision oder institutionsinterne Kleingruppensupervision - ausschliesslich bei AIM Lehrtherapeuten).

- Wann werden die Semesterbestätigungen zur Kleingruppensupervision verschickt?
Der Lehrtherapeut schickt nach Abschluss einer Sequenz (25 Credits) die Bescheinigungen am Ende eines Semesters an die Geschäftsstelle der AIM zum Visieren (Stempel). Die Geschäftsstelle versendet die Bescheinigungen dann zeitnah an die Teilnehmenden (i.d.R. ca. 2-4 Wochen nach Abschluss eines Semesters).
Der Versand der Bescheinigungen setzt jedoch voraus, dass die AIM die Bestätigungen durch den Lehrtherapeuten zeitnah nach Abschluss der 25 Credits erhält und dass die in Rechnung gestellten Gebühren für die Kleingruppensupervision beglichen wurden.
Einzelsupervision (Einzelselbsterfahrung und Gruppenselbsterfahrung) nach individueller Vereinbarung mit den zuständigen Lehrtherapeuten. Die Verrechnung der Gebühren erfolgt für diese Weiterbildungsteile direkt zwischen Lehrtherapeutin und Teilnehmer.

- Kann ich bei Arbeitslosigkeit, bei einem Fremdjahr (z.B. Chirurgie) oder bei Mutterschafts- bzw. Vaterschaftsurlaub mit der Kleingruppensupervision aussetzen?
Das ist möglich – in der Regel nach Abschluss einer begonnenen Kleingruppensupervisionssequenz (à 25 Credits) und für max. 2 Semester (2x25 Credits). Bitte wenden Sie sich sofort bei Bekanntwerden der veränderten Situation an die AIM, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Die Semestergebühren für die Kleingruppensupervision werden trotzdem weiterhin fällig. Nachholmöglichkeiten richten sich nach verfügbaren Plätzen; es kann zu Wartezeiten kommen.

- Wie erfolgt die Organisation der Kleingruppensupervisionseinheiten (à 25 Credits/Stunden) praktisch?
Hier gibt es 2 Möglichkeiten (vgl. auch ergänzend das entsprechende ausführliche Informationsblatt): 1. Sie fragen direkt einen bestimmten Supervisor an, ob er verfügbar ist; Sie informieren danach die AIM (vor Terminierung der 1. Supervisionsstunde); die AIM bestätigt Ihnen und dem Supervisor die Supervisionseinheit. 2. Sie teilen der AIM ca. 1 Monat vor Ablauf Ihrer derzeitigen Supervision Wunschsupervisoren mit; die AIM fragt diese an und bestätigt Ihnen die Supervision; Sie vereinbaren direkt mit dem Supervisor Termine. Eine Supervisionseinheit kann nicht ohne Rücksprache und Bestätigung durch die AIM begonnen werden! Die AIM macht keine längerfristigen Vorreservationen, um allen Kleingruppen die gleiche Chance auf einen Wunschsupervisor zu gewährleisten.
In der Regel genehmigt die AIM keine 2 aufeinander folgende Kleingruppensupervisionseinheiten beim selben Supervisor (2x25 Credits), da sich aufgrund unserer Erfahrungen herausstellte, dass sich ein entsprechender Wechsel günstig auf Lernerfahrungen und Lernzuwachs auswirkt. Diese Wechsel tragen der Tatsache Rechnung, dass jeder Supervisor i.d.R. eine spezielle Klientel behandelt und einen spezifischen Supervisionsstil ausweist. Zu einem späteren Weiterbildungszeitpunkt kann einmalig eine weitere Einheit beim selben Supervisor absolviert werden. Dies ist allerdings zu begründen.



SELBSTERFAHRUNG

- Wie viele Stunden Einzelselbsterfahrung kann ich an einem Tag absolvieren?
Die AIM anerkennt pro Tag max. 3 Einheiten (=Credits à 45 MIn). Bei einer begründeten Notwendigkeit,  mehr Einheiten zu absolvieren, ist vor Beginn ein entsprechender Antrag an die AIM zu stellen.

- Kann eigene Psychotherapie (z.B. VT, Analyse) als Selbsterfahrung angerechnet werden?
Dies ist leider nicht möglich. Die entsprechende Bescheinigung muss explizit ausweisen, dass es sich um Selbsterfahrung handelte.

- Wird Selbsterfahrung bei meinem Vorgesetzten oder bei Angehörigen anerkannt?
Selbsterfahrung kann nicht anerkannt werden, wenn sie bei Vorgesetzten oder nächsten Angehörigen (z.B. Partner, Eltern, Kinder, Geschwister) absolviert wird.

- Kann ich die Selbsterfahrung bei Lehrtherapeuten absolvieren, die keine verhaltenstherapeutische Weiterbildung nachweisen können?
Selbsterfahrung kann in max. zwei verschiedenen Therapierichtungen absolviert werden (eine Richtung muss Verhaltenstherapie sein).
PsychologInnen können dabei max. 50% der notwendigen Einzelselbsterfahrung in einer anderen Richtung absolvieren.

- Kann ich beim selben Lehrtherapeuten zur gleichen Zeit Selbsterfahrung und Supervision absolvieren?
Eine zeitgleiche (parallele) oder überlappende Durchführung von Selbsterfahrung und Supervision (Einzel und/oder Gruppe) beim gleichen Lehrtherapeuten ist nicht möglich und kann nicht anerkannt werden.



FALLDOKUMENTATIONEN

- Was kosten Fallbegutachtungen und wie bezahle ich diese?
1. Eine anonyme Fallbegutachtung kostet 80.-CHF. Diese Gebühren sind vor der Begutachtung auf das Postkonto der AIM zu begleichen (Nr. 90-717001-9). Der Einzahlungsbeleg ist zusammen mit der Falldokumentation an die Geschäftsstelle der AIM einzureichen. Die Begutachtung wird nur in Auftrag gegeben, wenn der Einzahlungsbeleg beigefügt wurde.
Für Zweitbegutachtungen gilt das gleiche Vorgehen (die erneute Bezahlung der Begutachtungsgebühren von 80.-CHF ist notwendig).
2. Annahme/Begutachtung während Supervisionssitzungen: Sie legen die Falldokumentation Ihrem Lehrtherapeuten (LT) vor, bis dieser sie qualitativ als angenommen akzeptiert. Allenfalls dafür entstehende Kosten für den zeitlichen Aufwand des LT sind vorab mit diesem zu klären und direkt mit dem LT zu verrechnen.

- Gibt es Unterschiede bei der Darstellung von Falldokumentationen und Begutachtungen, wenn nach Curriculum A oder nach Curriculum B die Weiterbildung abgeschlossen wird?
Ja. Falldokumentationen die von Teilnehmenden der Weiterbildungsgänge 24+ nach dem 1.7.2016 abgeschlossen und eingereicht werden, orientieren sich an den Vorgaben des "neuen" Dokumentationsschemas (incl. Beispielfall) (siehe auch bekannte Dokumente in der Wegleitung). Begutachtungen erfolgen nach dem ebenfalls bekannten Standardraster der AIM (Wegleitung).
Teilnehmende früherer Weiterbildungsgänge, die nach Curriculum A (Übergangsfrist bis 31.3.2018) abschliessen, können Fallberichte noch nach dem "alten" Schema (Gliederung ohne Beispielfall) dokumentieren und begutachten lassen. Entsprechende Unterlagen erhalten Sie über die Geschäftsstelle.
Bitte kontaktieren Sie bei Fragen zu weiteren Details die Geschäftsstelle.

- Können Falldokumentationen von allen Lehrtherapeuten angenommen oder begutachtet werden?
Falldokumentationen werden ausschliesslich von ordentlichen Lehrtherapeuten für Verhaltenstherapie angenommen bzw. begutachtet. Assoziierte Lehrtherapeuten sind dafür nicht anerkannt.

- Enthalten die für den Abschluss notwendigen Falldokumentationen Patienten unterschiedlicher Diagnose- und Altersgruppen?
Ja. Es sollen Patienten aus mindestens 4 verschieden Diagnosegruppen behandelt worden sein (Erstdiagnosen). Auch wurden Patienten verschiedener Altersgruppen einbezogen (siehe auch unten Hinweise zu "Kindern und Jugendlichen"). Weiterhin ist darauf zu achten, dass männliche und weibliche Patienten behandelt wurden.

- Können Falldokumentationen Kinder und Jugendliche beinhalten?
Maximal die Hälfte aller notwendigen Falldokumentationen kann sich auf Kinder und Jugendliche beziehen.

- Kann ich die notwendigen schriftlichen Falldokumentationen erst gegen Ende meiner Weiterbildung verfassen?
Nein, die Abfassung der Falldokumentationen soll möglichst kontinuierlich auf die gesamte Weiterbildungszeit (8 Semester) verteilt und durch Lehrtherapeuten (anonym) begutachtet werden (Curr. B: ca. 1 Falldokumentation pro Semester; während 2 Semestern 2 Falldokumentationen).



KLINISCHE PRAXIS

- Können Psychologinnen die klinische Praxis (Anstellung zu 100%) auch ausserhalb einer psychiatrischen Institution absolvieren?
Curriculum A:
Maximal 50% können in einer privaten Praxis absolviert werden. Voraussetzung ist allerdings, dass diese Praxis von einem Psychologen mit dem Zusatztitel "eidgenössisch anerkannter Psychotherapeut" oder einem Psychiater (FMH) geleitet wird.
Curriculum B (neu):
Die klinische Praxis wird für 2 Jahre zu 100% in einer Einrichtung der psychosozialen
Versorgung absolviert; davon mindestens 1 Jahr in einer Einrichtung der ambulanten
oder stationären psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung.

Prinzipiell wird für die Anerkennbarkeit einer Stelle das Vorliegen folgender Kriterien geprüft: a) Zusammenarbeit und Vernetzung mit Kollegen, ins. anderen Berufsgruppen; b) Psychotherapeutische Tätigkeit; c) Breite des Spektrums bei der Behandlung psychischer Störungen; d) Leitung/Vorgesetzter ist Psychologe mit dem Titel "eidgenössisch anerkannter Psychotherapeut" oder Psychiater (FMH).

- Kann die klinische Praxis über mehrere Jahre verteilt werden?
Ja, z.B. auf 2 Jahre zu einem Beschäftigungsgrad von jeweils 50% (Beispiel für Curriculum A).

- Werden Tätigkeiten im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie anerkannt?
Ein Teil der klinischen Praxis kann in der psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen  absolviert werden. Entsprechende Anträge sind vorab an die AUG via Geschäftsstelle zu richten.



BEHANDLUNGSSTUNDEN

- Können Behandlungsstunden, die ich bereits vor Beginn der AIM-Weiterbildung absolviert habe, anerkannt werden?
Nein. Behandlungsstunden müssen während der AIM-Weiterbildung geleistet und auf dem entsprechenden Formblatt kontinuierlich dokumentiert werden.

- Können Behandlungsstunden mit Kindern und Jugendlichen anerkannt werden?
Maximal die Hälfte aller notwendigen Behandlungsstunden kann sich auf Kinder und Jugendliche beziehen.


FINANZIELLE ASPEKTE

- Welche Zahlungsfristen habe ich nach Erhalt von AIM Rechnungen?
Durch die AIM gestellte Rechnungen sind innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt zu begleichen. Falls Teilnehmende diesen Zahlungszielen nicht nachkommen, verrechnet die AIM Mahngebühren und gegebenenfalls Verzugszinsen. Rechnungen werden i.d.R. über email verschickt.

- Was wird über die AIM verrechnet? Welche Weiterbildungsteile bezahle ich direkt dem entsprechenden Anbieter?
Die AIM stellt Aufnahme- und Abschlussgebühren, theoretisch praktische Kurse und Kleingruppensupervision (ev. Fallbegutachtungen, falls gewünscht) den Weiterbildungsteilnehmenden in Rechnung (i.d.R. über email). Die Rechnungsstellung erfolgt zu Beginn eines Semesters und wird in 2 Raten aufgeteilt, falls neben theoretisch-praktischen Kursen auch Kleingruppensupervision angeboten wird.
Einzelselbsterfahrung und -supervision und Gruppenselbsterfahrung rechnen die Teilnehmenden direkt mit den jeweiligen Anbietern ab.

- Können die Kosten der AIM Weiterbildung steuerlich geltend gemacht werden?
Die Weiterbildungskosten können ab 2016 in allen Kantonen steuerlich geltend gemacht werden. Ausführlich hierzu informiert ein Merkblatt der FSP.

- Hat die AIM Einfluss auf die Preisgestaltung bei Einzelselbsterfahrung oder Einzelsupervision?
In der Regel nein. Die AIM gibt aber Honorarempfehlungen ab. Sollten sich einzelne Lehrtherapeuten nicht an diese Empfehlungen halten (besonders an die Obergrenzen), so ist die AIM für entsprechende Rückmeldungen dankbar. Sie wird dann u.U. Rücksprache mit dem betreffenden Lehrtherapeuten halten.



VERSCHIEDENES

- Fülle ich die Formblätter für die Zertifizierung (
PsychologInnen, ÄrztInnen) erst am Ende der Weiterbildung aus, wenn ich alle Abschlussunterlagen der AIM einreiche?
Die Formblätter sind die Weiterbildung begleitend am Ende eines Semesters auszufüllen bzw. zu ergänzen. Sie spiegeln den fortlaufenden Weiterbildungsstand eines Weiterbildungsteilnehmenden wider. Diese fortlaufende Dokumentation des Weiterbildungsstandes ist verpflichtend.

- Kann ich Weiterbildungsinhalte bereits vor Beginn des 1. Semesters absolvieren?
Ja, ein Teil der klinischen Praxis und der Einzelselbsterfahrung können anerkannt werden. Entsprechende Anträge prüft die AUG (Gesuche sind via Geschäftsstelle einzureichen).

- Wie lange dauern Sommer- bzw. Wintersemester?
Sommersemester 1. März - 31. August
Wintersemester 1. September - 28. Februar
Die theoretisch-praktischen Kurse des Sommersemesters beginnen Anfang März. Das Kursangebot erstreckt sich in der Regel bis Ende Juni /Anfang Juli.
Das Kursangebot des Wintersemesters beginnt im September und endet in der Regel Mitte Februar des Folgejahres.
Die anderen Weiterbildungsteile (z.B. Kleingruppensupervisionen; Einzelselbsterfahrung), die in Absprache mit der AIM oder selbständig organisiert werden, orientieren sich an den genannten Semesterzeitfenstern nach Vorgaben des Curriculums.

- Kann ich die Weiterbildung für eine bestimmte Zeit vollständig unterbrechen (z.B. bei einem Auslandsaufenthalt)?
Ja – bis zu 1 Jahr Pause (für 2 Semester) sistieren wir den Vertrag und besprechen vorher wie die Weiterbildung nach 1 Jahr fortgesetzt werden kann. Eine Sistierung ist allerdings nur möglich, wenn vorher ein entsprechender begründeter schriftlicher Antrag an die AIM gestellt und dieser angenommen wurde (z.B. ist eine Sistierung wegen verlängerter Ferien etc. nicht möglich). Dem schriftlichen Antrag sind entsprechende Nachweise beizufügen (z.B. Forschungs- oder Arbeitsaufenthalt im Ausland).
Die Semestergebühren für die theoretisch-praktischen Kurse und diejenigen für Kleingruppensupervision sind für den Zeitraum der Sistierung (1 oder 2 Semester) in jedem Fall weiter zu bezahlen (kostenlose Nachholmöglichkeiten der verpassten Veranstaltungen sind über die AIM zu regeln - sie hängen von der Verfügbarkeit von freien Plätzen ab).
Bei längeren Unterbrüchen muss der Vertrag auf die darin ausgewiesenen Kündigungstermine schrifgtlich gekündigt werden. Die AIM ist bemüht, einen späteren reibungslosen Wiedereinstieg in einen anderen Weiterbildungsgang zur Fortsetzung der Weiterbildung zu organisieren (im Rahmen freier Plätze).

- Wie oft finden Treffen mit dem Mentor und/oder einem Vertreter der AIM-Leitung eines Weiterbildungsganges statt?
In der Regel 1x pro Jahr. Bei Bedarf und Wunsch eines WG auch häufiger. Weiterhin können individuelle Beratungsgespräche jederzeit und zeitnah vereinbart werden.

- Was sind die Ziele eines solchen Treffens?
Der Mentor (bzw. ein Vertreter der AIM-Leitung) beantwortet Fragen der Teilnehmenden. Weiterhin nimmt er Anregungen und Vorschläge auf und fördert damit einen optimalen Einbezug der Teilnehmenden während der Weiterbildung.
Der Mentor informiert nach einem solchen Treffen die AIM Leitung über die kommunizierten Inhalte. Die AIM Leitung reagiert gegebenenfalls direkt und zeitnah.